Die Sättel sind so hergestellt und aufgebaut, daß sie dem harten Leben bei Rasmus standhalten können. Rasmus hat oft einen Sattel mit breiter Kammerweite vermisst, da viele der jetzigen Sättel dazu neigen, ein wenig zu hoch auf der Mähne des Pferdes zu liegen. Darüber hinaus sollte der Baum flexibel sein, damit er sich den vielen unterschiedlichen Pferdentypen anpassen, og nicht zuletzt die freie Bewegungen des Pferdes sichern kann, damit es sich weiterentwickeln kann.
Rasmus legt darauf großen Wert, daß der Sattel auf den
Pferderücken ausgeglichen liegt. Das heißt, daß der tiefe Punkt
des Sattels in der Mitte liegt und weder
nach vorne noch nach hinten kippt, wenn er
geschnallt wird. Es ist offensichtlich unmöglich einen Sattel
aufzubauen, der allen Pferden und Reitern passt, und daher sind
mehrere Modelle entwickelt, die insgesamt zu dem größten
Teil der Pferde und Reiter passen.
Der Sattel soll den Pferderücken schützen - und ermöchlichen, daß das Pferd seinen Körper korrekt bewegen kann um zu sichern, daß das Pferd nicht geschädigt wird. Der Sattel ist richtig, wenn das Training ohne Probleme durchgeführt werden kann und keine Verletzungen beim Pferd vorkommen. Es ist leider der Fall, daß die Ursache der Rückenprobleme und Überlastungen oft -ganz oder teilweise - auf den Sattel zurückzuführen ist.
Ein Sattel, der nicht perfekt zu dem Pferd passt, bewegt sich zu sehr auf dem Rücken des Pferdes. Dies macht es schwierig für das Pferd sich selbst und den Reiter im Gleichgewicht zu halten.
Der Zweck der Sattelanpassung ist, die Mobilität des Pferdes zu steigern und ihm zu ermöglichen, seine Muskeln richtig aufzubauen, und auch den Sitz des Reiters und dessen Kontrolle über das Pferd zu verbessern. Der Sattel ist eine Bedingung für erhöhtes Wohlbefinden des Pferdes und dafür, daß das Pferd optimal mit seinem Reiter arbeiten kann.
Ein korrekt angepaßter Sattel für unser isländisches Pferd ist eine gute und vernünftige Investition in der Gesundheit und Nutzbarkeit des Pferdes. Der beste Sattel ist nicht unbedingt der teuerste, sondern derjenige, der Pferd und Reiter am besten passt!